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Retrospektive

Impressum

Marlène Roubert Porträt

1934 geboren in Niederkrüchten, NRW
1941 -1955 Schulausbildung
1955 -1956 Aufenthalt in London
1956 -1958 Aufenthalt in Paris
1958 Heirat mit Heinrich Roubert und Übersiedlung nach Erkelenz
1960 -1963 Kunststudium in Aachen, Fachbereich Bildhauerei
seit 1963 freischaffend tätig
1963 und 1964 Geburt von Tochter und Sohn
1997 Heinrich Roubert nach 10-jähriger schwerer Krankheit verstorben

 

 

Künstlerischer Werdegang

Nach dem Kunststudium, Fachbereich Bildhauerei, entstanden:

 

Ab ca. 1963
- Akte und Gewandfiguren

- Batiken auf Geminder Linnen, die bald technischen Charakter annahmen.

Ab ca. 1964

- Dreijähriger Kurs in Freihandzeichnen an einem Pariser Fernlehrinstitut

Ab ca. 1968

- Beginn von Konzept und detaillierten Entwürfen für das interaktive kybernetische Projekt VARIABILE 2000, das die beginnende Computerisierung thematisiert. Damit verbunden erstmalige Reduktion auf Kreis und Quadrat als Symbole für Energie, Geist und Materie.

Ab ca. 1969

- Ausstellungen

Ab ca. 1970

- Entwicklung von zwei Kunstspielen, die noch auf Realisierung warten.

- Zeichnerische Fingerspiele VERNETZUNGEN

- Kunst am Objekt:

Kreiswasserwerk Heinsberg in Erkelenz-Holzweiler

Kreiswasserwerk Heinsberg in Wegberg-Uevekoven

Ab ca. 1980

- TECHNO GINKGO  - Außenwandgestaltung

- FETISCH LENKRAD - Installation in der Halle des Dorint-Hotel am Nürburgring

Ab ca. 1988

- Realisierung der 7 Objektgruppen des Projektes VARIABILE 2000

Die Vorstellung mit wenigen einfachen Mitteln die Unüberschaubarkeit der Möglichkeiten des Computers zu veranschaulichen, faszinierte mich. Bei einer Drehung der Halbhohlkugeln um 180 ° ergeben sich mehr als vier Quadrillionen Konstellationen. Partielles Drehen gerät ins Unendliche.

1992
Das VARIABILE wird bei der Weltausstellung EXPO 92 in Sevilla im Pavillon der BRD präsentiert.

Ab ca. 1992

- Zyklus TELE – für das beginnende Kommunikationszeitalter – veränder-bare Standobjekte

- Zyklus KOMMUNIKATION  I – VII

- Zyklus TEMPUS – DIE DIGITALE ZEIT  I – VII

- Zyklus GENOS SPECIAL FOR COMPUTER KIDS  I – VII

Ab ca. 1997

- Hinwendung zur Malerei, thematisch an den Erkenntnissen der Quantenphysik orientiert. Das untrennbar miteinander Verwobensein von Materie und Energie mit seiner universell wie auch im Menschen vorhandener Wirksamkeit wird der faszinierende Impuls für meine Bilder.

- Die zuerst für das Projekt VARIABILE 2000 aus dem Konstruktivismus in die Gegenwart geholten Formen Kreis und Quadrat mit ihrem Symbolgehalt von Energie – Geist und Materie setzte ich von nun an in einen anderen erweiterten Sinnzusammenhang.

- Zunächst entstehen Formüberschneidungen mit freien Farbkombi-nationen.

- Das zeitweilige Einbeziehen von Gehirnzellen, Strings, Wellen etc. stellt Bezüge her zum Leben, zum Menschen, zum Kosmos.

- Vermehrt entstehen heute Bildkompositionen von Form-Schichtungen in Verbindung mit der Reduktion auf nur eine Farbe in unterschiedlichen Nuancen als Pendant zu (meistens) Grauwerten.

- Die Anwendung des Goldenen Schnitts in der Bildkomposition verweist auf das ideale universelle System.

 

- Zur Wahl der pulsierenden Struktur für den Farbauftrag veranlasste mich die Vibration energetischer Substanz.

- Die konstruktive Kunst in Kombination mit dem Symbolgehalt der geometrischen Formen hat sich für meine Arbeit als das adäquate künstlerische Mittel zwingend ergeben, um das Unvorstellbare auf abstrakte Weise darzustellen.

 

Resümee

Seit ca. 1970 haben Technisierung – Mikroelektronik – Quantenphysik nacheinander und einander überschneidend die Themen meiner künstlerischen Tätigkeit bestimmt. Meine künstlerische Entwicklung hat sich fast zwangsläufig ergeben: durch meinen fokussierenden  Blick auf bestimmte global wirksame wissenschaftlich begründete Strömungen der Gegenwart – gepaart mit eigensinniger Konsequenz und Leidenschaft.

Marlène Roubert
2009
Porträt